Bücher

Die Tulpen von Istanbul

Die Tulpen von Istanbul. Es ist Frühling in Istanbul. Während Millionen von Tulpen die Stadt in einen bunten Blütenteppich verwandeln, arbeitet der erfolgreiche Krimiautor Fabian Lehner in einer Künstlerresidenz an seinem neuen Roman.
Auf Instagram lässt er seine Followers live an seinem Aufenthalt teilhaben. Sein Mitstipendiat Victor, ein emigrierter russischer Oppositioneller, versucht in der Zwischenzeit, seinem Sohn die Flucht aus Moskau zu ermöglichen. Bald gerät auch Fabian in den Strudel der aktuellen Ereignisse. Nach Ausschreitungen am Taksim-Platz findet er in der Residenz einen schwerverletzten Demonstranten vor und kümmert sich um ihn. Er lernt Azra kennen, eine geheimnisvolle junge Frau, die nachts subversive Gedichtzeilen an die Fassaden sprayt. Als schließlich sein türkischer Freund verhaftet wird, bringt auch er sich zunehmend in Gefahr.In einer poetischen Sprache erzählt der Roman Die Tulpen von Istanbul vom Schock des Unbekannten und von der Macht von Kunst angesichts von Ungerechtigkeit und Repression.

Rezensionen und Interviews: Lesefieber, Freiburger Nachrichten und Bündner Woche

Im Sommer in Gayda

Isar stammt aus einem Dorf in Kurdistan und lebt seit drei Jahren als Flüchtling in Zürich. ‘Im Sommer in Gayda’ erzählt aus seiner individuellen Perspektive die zutiefst verstörenden Erfahrungen eines jungen kurdischen Flüchtlings in einem fremden Land: das traumatisierende Erlebnis der Flucht, die Sehnsucht nach einem Zuhause, die tägliche Erfahrung von Ausgrenzung und Diskriminierung, die Schwierigkeiten, im fremden Land Fuss zu fassen.Gleichzeitig bringt der Roman aber auch die Hoffnung zum Ausdruck, die sich aus menschlichen Kontakten und Freundschaft ergeben kann.

Tombola

Vier Reisende, vier verwechselte Koffer. Nach der Ankunft in Belgrad wirbeln die vertauschten Gepäckstücke Geschäftstermine, Vorträge, Verabredungen und Aufgaben der sehr unterschiedlichen Reisenden durcheinander. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege auf dem verträumt am Ufer der Donau liegenden Schiff Lazy days, dessen Name sich im Lauf der Ereignisse als treffend herausstellen wird.

Rezensionen u.a. auf Lesefieber, Lesbarer, in der Berner Zeitung, der Schweizer Familie, den Freiburger Nachrichten, auf ABS-Lese-Ecke, 1700 und im Magazin Mokka.

Herr Trüb liebt das Fliegen

Von morgens bis abends zieht Herr Trüb seinen Handwagen durch Zürich. Als Strassenkehrer ist er mit allen Winkeln der Stadt vertraut und langweilt sich nie. Eines Tages aber beschliesst er, sich eine Pause zu gönnen und eine neue Tätigkeit auszuprobieren.
“Und dann der Flug selbst. Herr Trüb wusste nicht, ob er überhaupt schwindelfrei war und die Höhenluft gut vertrug. Er war in erster Linie Straßenkehrer und dementsprechend in der Luft weniger bewandert als auf dem Boden. Anderseits hatte es ihn immer schon heimlich gereizt, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen und ihr vielleicht sogar davonzueilen, so wie es die Möwen taten, denen er manchmal am Seeufer zuschaute.”

Rezension im Bündner Tagblatt

“Swiss made” Pro Helvetia et l’image de la Suisse à l’étranger

Fin 2004, la présence culturelle suisse à l’étranger se trouve soudain au centre de l’intérêt public. Au Centre culturel suisse à Paris, l’artiste Thomas Hirschhorn présente son exposition Swiss-Swiss Democracy qui suscite l’indignation du monde politique. Un retour sur l’histoire de la présence culturelle suisse à l’étranger atteste que les conflits mis en évidence par l’exposition Hirschhorn apparaissent bien plus tôt. Créée à la veille de la Seconde Guerre mondiale pour renforcer « l’esprit suisse », Pro Helvetia contribue durant l’après-guerre à la diffusion d’une image traditionnelle de la Suisse. Dès les années 1960, l’idée que la présence à l’étranger ne signifie pas forcément une subordination de la culture au discours identitaire du moment commence à se profiler. Le présent ouvrage aborde la question actuellement très débattue de l’image de la Suisse à l’étranger sous l’angle peu connu et original du rayonnement culturel. Les expositions d’art, tournées de concerts et de théâtre, émissions radiophoniques et films dressent le portrait d’un pays désireux de s’ouvrir au monde tout en restant attaché à son statut particulier. En même temps, ils témoignent de la place ambiguë et souvent précaire de la culture dans un dispositif institutionnel marqué par les impératifs de la promotion économique et touristique.

Das Meer im März: Erzählungen

Das Meer schläft, sagten die Leute, oder es ruht sich aus vom Winter, es ist so still, weil es sein Alter spürt, weil es sich mit der Welt und mit uns versöhnt hat, wir wollen es nicht stören.” In den Erzählungen von Thomas Kadelsbach gewinnen die Träume eine eigene Realität, ebenso wie die Geschichten, die man sich erzählt, die Orte, wohin man sich wünscht. Fast immer ist es das Meer. Denn zum Meer kommen sie alle: die beiden alten Männer nach ihrem mühseligen Fußmarsch und das junge Paar, das über die Stille des Meers im März staunt. Die vier Backpacker, die dem Schnee im äußersten Süden Spaniens nachreisen und die Schulklasse, deren Lehrer plötzlich beschließen, den Unterricht draußen im Urwald abzuhalten, und die in ihren Träumen nachts über den Meeresboden gleitet. Thomas Kadelbach ist ein Meister der Stimmungen. Mit schlafwandlerischer Präzision bewegt er sich in seinem Debüt zwischen den Welten.

Rezension in Entwürfe. Zeitschrift für Literatur

Les brigadistes suisses au Nicaragua

Petit pays d’Amérique centrale, le Nicaragua, dans les années 1980, est un symbole. Engagé dans un processus révolutionnaire qui souhaite en finir avec la misère, il se heurte à l’intransigeance des puissants. Partout dans le monde, des centaines de milliers de personnes militeront pour assurer la survie à ce que la révolution des pauvres incarne avant tout : l’espoir en un monde meilleur et plus juste. Parmi eux, les “brigadistes” suisses. Construisant des écoles, des ponts et des maisons d’habitation, collaborant à la récolte du café et travaillant dans les champs, ils se solidarisent avec un projet dont ils partagent les idéaux politiques. Recourant à de nombreux fonds d’archives inédits, le présent ouvrage met en lumière l’engagement des volontaires suisses au Nicaragua et tente d’approcher leur réalité au fil des engagements. Se révèle alors, grâce à une enquête par questionnaire et à de nombreux témoignages oraux récoltés, le vécu quotidien parfois dramatique. Histoire vue d’en bas, cette étude met en lumière un rêve partagé qui, aujourd’hui, apparaît comme un chapitre essentiel de la solidarité internationale du XXe siècle.